Im Juni 2025 trat eine neue gesetzliche Anforderung u.a. für Webshops in Europa in Kraft – sie müssen für alle Menschen zugänglich, d.h. barrierefrei nach internationalen Kriterien, sein. Der European Accessibility Act betrifft alle digitalen Dienstleistungen, die am europäischen Markt angeboten werden und im speziellen Online-Shops ab 2 Mio € Umsatz. Web Accessibility beinhaltet aber auch viele wirtschaftliche Chancen, die nicht zu unterschätzen sind. Suchmaschinen sind quasi blind und suchen nach relevanten Textbausteinen im Web, Alexa & KI-Tools benötigen Hintergrundinfos, um Websites verstehen und bedienen zu können – Sprichwort Interoperabilität. Bessere Farbkontraste nutzen allen UserInnen.
Was bedeutet aber digitale Barrierefreiheit genau? Was müssen Websitebetreiber seit 2025 erfüllen? WACA ist hierzu Experte im deutschsprachigen Raum und kann fundierte Antworten geben.
Das Web Accessibility Certificate WACA macht Barrierefreiheit nach den internationalen W3C-Richtlinien (WCAG) nach außen hin erkennbar. Dieses offizielle Zertifikat der Initiative WACA und der unabhängigen Zertifizierungsstelle TÜV Austria startete 2018 in Österreich und ist für deutsch- und englischsprachige Websites im gesamten europäischen Raum gedacht und wird in Anlehnung an die europäische Norm EN 301 549 ausgestellt. Damit soll die Zugänglichkeit für alle Menschen auf fachlich geprüften Websites gewährleistet, Bemühungen hinsichtlich Barrierefreiheit im Web ausgezeichnet und gesetzliche Bestimmungen erfüllt werden. Natürlich kann mit einem etablierten Zertifikat Awareness geschaffen und die Beschwerdeflut nach Inkrafttreten des Gesetzes verhindert werden. Über 170 zertifizierte Websites und Software-Solutions im privaten wie im öffentlichen Sektor im deutschsprachigen Raum zeugen für die Etablierung des Zertifikats für digitale Barrierefreiheit im DACH-Raum.
Nachverfolgen: Track 1 – Deutsch – Room C1
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Chancen des European Accessibillity Acts
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Optimierung für KI demaskiert – was steckt dahinter, und wie reagiere ich darauf
Die Ära, in der wir viel Traffic von Google bekommen, ist vorbei. Genauso wie die Zeit der klassischen Suchmaschinen mit den altbekannten 10 blauen Links. Soweit, so klar. Aber wie gehen wir damit um? Wie optimieren wir unsere Website, um in der Vielzahl an neuen Systemen sichtbar zu bleiben? Und was bedeutet Sichtbarkeit überhaupt noch? Thomas Kloos geht auf die neuesten Entwicklungen ein, zeigt Risiken und Potenziale auf, und erklärt, was Website-Betreiber konkret tun können, um Ihre Sichtbarkeit zu verbessern. Klare Maßnahmen, einfach erklärt, für jeden umsetzbar. Denn hinter GEO (Generative Engine Optimisation) steckt letztlich nichts komplett Neues. Vielmehr ist es eine Weiterentwicklung von SEO.
Aber wie gehen wir damit um? Wie optimieren wir unsere Website, um in der Vielzahl an neuen Systemen sichtbar zu bleiben? Und was bedeutet Sichtbarkeit überhaupt noch?
Thomas Kloos geht auf die neuesten Entwicklungen ein, zeigt Risiken und Potenziale auf, und erklärt, was Website-Betreiber konkret tun können, um Ihre Sichtbarkeit zu verbessern. Klare Maßnahmen, einfach erklärt, für jeden umsetzbar. Denn hinter GEO (Generative Engine Optimisation) steckt letztlich nichts komplett Neues. Vielmehr ist es eine Weiterentwicklung von SEO.
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Schluss mit „Was kostet eine Website?“: So machst du dich als Dienstleister unvergleichlich
In meinem Vortrag möchte ich euch mit auf meine Reise nehmen – weg vom klassischen Web-Dienstleister hin zum unvergleichbaren Lösungsanbieter.
Als ich im Juli 2024 mit meiner Agentur gestartet bin, dachte ich: „Ich kann das, ich bin gut, die Kunden werden schon kommen.“ Spoiler: Mein Posteingang blieb leer. Ich musste also „Reverse Engineering“ betreiben und verstehen, wie man heute eigentlich Kunden gewinnt, ohne sie mit Kaltakquise zu nerven.
Dabei habe ich eine entscheidende Sache gelernt: Niemand braucht heutzutage einfach nur eine „Webseite“. Was die Leute wirklich brauchen, sind Lösungen für ihre Business-Probleme.
In diesem Talk zeige ich euch meinen „Roten Faden“:
- Das Problem aussprechen, statt Fehler suchen: Ich zeige euch, wie ich über Social Media (Videos) Themen anspreche, die meine Zielgruppe ohnehin beschäftigen – zum Beispiel das frustrierende Gefühl, wenn die eigene Webseite einfach keine Anfragen generiert. Ich sage ihnen nicht, was sie falsch machen, sondern zeige, dass ich ihren Schmerz verstehe.
- Vom „Brauchen“ zum „Wollen“: Warum niemand eine Webseite „braucht“, aber jeder eine Lösung für fehlende Sichtbarkeit oder komplizierte Prozesse will. Hier kommt mein Konzept der „Webseite als bester Mitarbeiter“ ins Spiel.
- Die unverwechselbare Customer Journey: Ich nehme euch mit durch meinen Prozess – vom ersten Video-Impuls über ein Onboarding, das Vertrauen schafft, bis hin zum Abschluss.
- Angebote, die man nicht vergleichen kann: Wie man am Ende ein Angebot erstellt, das so tief auf die individuelle Lösung eingeht, dass der Kunde gar nicht mehr auf die Idee kommt, Preise mit „Standard-Agenturen“ zu vergleichen.
Ich möchte Mut machen, unkonventionelle Wege zu gehen und WordPress nicht als Produkt, sondern als Werkzeug für echte Business-Lösungen zu verkaufen. Am Ende des Talks sollt ihr wissen, wie ihr euch so positioniert, dass Kunden bei euch anfragen, weil sie genau eure Lösung wollen – und nicht nur irgendeine Webseite.
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WordPress 7.0 ist da – was heißt das für eure Websites?
WordPress 7.0 ist veröffentlicht. Mit dem Release stehen neue Funktionen, veränderte Arbeitsweisen im Editor und zusätzliche technische Grundlagen im System bereit.
Dazu gehören unter anderem erweiterte Möglichkeiten für Zusammenarbeit in der Inhaltserstellung, Weiterentwicklungen im Site Editing, Modernisierungen im Admin sowie neue strukturelle Ansätze wie die Abilities API. Manche dieser Punkte sind sofort sichtbar, andere wirken eher im Hintergrund – können aber langfristig entscheidend sein.
Dieser Vortrag ordnet diese Änderungen aus der Perspektive bestehender Websites ein. Statt jede Neuerung einzeln vorzustellen, geht es um Relevanz: Wo verändert sich der Alltag? Welche Entwicklungen sollte man verstehen, auch wenn sie nicht direkt ins Auge fallen? Und wo entstehen neue Chancen, Arbeitsweisen zu vereinfachen oder Systeme zukunftssicher aufzustellen?
Am Ende hast du ein klares Bild davon, wie sich WordPress 7.0 in der Praxis auswirkt und wie du sinnvoll mit dem Update umgehen kannst. -
Frustration als Wendepunkt: Extrem geplant statt ewig gewartet
Was wäre, wenn das nächste WordPress-Projekt nicht fünf Monate dauert, sondern 30 Werktage? Oder 10. Oder sogar 5? Klingt extrem. Vielleicht auch unrealistisch. Aber ganz ehrlich: Wäre das nicht für viele im Agentur- oder Freelance-Alltag ein Traum?
Wer hat schon Lust den Kunden hinterherzulaufen, mehrfach nach Feedback zu fragen oder auf Zahlungen zu warten, während sich das Projekt immer weiter herauszieht. Das ist uns allen bestimmt schon mal passiert: Kurz vor Projektende werden plötzlich Leistungen diskutiert oder zusätzliche Wünsche als selbstverständlich betrachtet. Ich war lange der Ansicht, dass diese Art Stress einfach zum WordPress Alltag dazu gehört. So ist halt das Agenturgeschäft. Nach 10+ Jahren war dann schließlich die Frustration größer und ich ausgebrannt.
Aus genau diesem Punkt heraus haben wir entschieden unsere Orga radikal umzudenken. Keine Magie, kein neues Tool als Heilsbringer. Sondern eine extrem klare Struktur. Feste Zeitfenster. Klare Übergaben. Klare Grenzen. In diesem Talk erzähle ich was wir verändert haben, warum sich das am Anfang fast zu streng anfühlte und weshalb genau dieses Extrem heute für ruhigere Projekte, schnellere Zahlungen und zufriedenere Kunden sorgt. Lust auf eine radikale Veränderung?
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Mehr als nur Updates: Die Top 10 der unterschätzten Wartungsaufgaben
Die ganzheitliche Betrachtung des Applikationsbetriebs und der Wartung für WordPress-Websites umfasst viel mehr als nur Updates und Backups. Dabei ist es unter Umständen gar nicht so einfach, die vielen verschiedenen technischen Themen im Blick zu behalten. Erst recht, wenn man mehr als nur 2-3 Websites betreut. Marc nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise in den Maschinenraum der WordPress-Wartung und zeigt, an welche Wartungsaufgaben (fast) niemand denkt und was es dabei zu beachten gilt.
